Mein Instagram Reisejahr 2017

Mein Instagram Reisejahr 2017

Am Ende des Jahres ist es mal wieder Zeit, kurz innezuhalten und die Erlebnisse von 2017 Revue passieren zu lassen. Anhand meiner Instagram-Bilder und mit jeweils verlinkten Blogartikeln werde ich durch mein Reisejahr führen.

Der Geist von 2017

Was mir dabei dieses Jahr besonders wichtig ist: Dankbarkeit – Dankbarkeit für alle tollen Ziele, die ich 2017 bereisen konnte anstatt zu denken: Was habe ich verpasst? Was hätte ich noch alles erleben können?

Ich bin in diesem Jahr viel gereist, jedoch gab es weniger Europa-Wochenendtrips als 2016. Wir haben uns dieses Jahr auf zwei „große“ Reisen konzentriert. Diese Reisen führten zu Zielen, die nicht zu unseren am meisten bereisten Kontinenten Europa oder Asien gehören. Mehr erfahrt Ihr in einem Rückblick durch die Jahreszeiten.

Der Jahresbeginn: Aufbruchstimmung in Bangkok

Das Jahr begann, wie auch schon das Vorjahr, in einer Sky-Bar, der schönen Nest Rooftop Bar in Bangkok. Wir sind nach unserem Laos-Trip extra ein paar Tage vor unserem Rückflug nach Deutschland in die pulsierende Thai-Metropole gereist, damit wir das neue Jahr mit Blick auf die Wolkenkratzer begrüßen können. Sylvester in Mega-Cities mag ich, denn ich bin zum Jahreswechsel immer in positiver Aufbruchstimmung. Eine lebendige Mega-City passt zu dieser Stimmung am besten. Den Sonnenuntergang vor der Sylvesternacht habe ich auf einem Dach im modernen Stadtteil Sukhumvit festgehalten. Das Bild erinnert mich an meine Vorfreude auf Sylvester und meine besondere Stimmung des Neubeginns:

Nach unserer Südostasien-Reise haben wir einige Tagestrips gemacht. Wir waren z.B. beim romantischen Winterwandern im Böhmerwald. Auch alte bayerische Städte wie Passau, Augsburg, Füssen, Regensburg oder Landsberg haben wir genauer erkundet. Im Winter standen wir oftmals sehr früh auf, um im Sonnenaufgang zu fotografieren:

Der Frühling: das erste Mal in Mexiko

Das Highlight des Frühlings war unsere erste Reise nach Mexiko. Unser Kuba Trip im Jahr zuvor hatte uns neugierig gemacht, mehr von Mittelamerika zu sehen. Ich hatte ursprünglich die Befürchtung, dass Mexiko zu unsicher sein könnte. In Yucatán habe ich mich aber sehr wohl gefühlt und mit der tropischen Halbinsel ein neues Lieblingsziel gefunden, wo ich jederzeit gerne wieder hinreisen würde. Die entspannte Boho-Atmosphäre in Tulúm, die vielfältigen Grün- und Blautöne des karibischen Meeres und die bunte Kolonialstadt Mérida haben es mir sehr angetan. Wenn Ihr Euch für Yucatán und seine vielen Facetten interessiert, empfehle ich Euch diesen Round-Up-Post , an dem ich mit neun anderen Reisebloggern mitgewirkt habe.

Der Sommer: Östliches Mittelmeer und viele Kurztrips

Viele Leute schwärmen von der Schönheit Kroatiens und insbesondere Dalmatiens.  Gerne wollte ich bei einer Reise nach Südosteuropa noch mehr Länder erleben. Daher haben wir im Juni auch Montenegro und Albanien bereist. Wir fuhren von Dubrovnik mit dem Bus zur Bucht von Kotor und dann weiter nach Tirana.  Von dort starteten wir Tagesausflüge zur albanischen Küste, ins Inland und sogar nach Mazedonien. Es war ein wunderschöner Trip, denn ich bin verliebt in das Meer, das mir faszinierende türkise Farbspiele in Albanien und absolute Klarheit in Kroatien bot. In Kotor, Montenegro, waren es die alte Labyrinth-artige Stadt und die Ausblicke von den Bergen auf die Bucht, die mir den Atem stocken ließen. Eine erlebnisreiche Woche in vier Ländern und trotzdem hat sie sich mehr nach Slow Travel, als nach Stress angefühlt, da wir uns auf ganz wenige Ziele in den Ländern beschränkt und diese intensiv genossen haben.

Abgesehen von der Balkanreise haben wir im Sommer zwei wunderbare Bergtouren mit Freunden unternommen. Auch hier fanden wir türkises Wasser und zwar bei einem Bergsee, dem Drachensee in Tirol. Ein paar Tage verbrachten wir im Norden und genossen den Sommer noch etwas in Hamburg und an der Küste. Ganz begeistert war ich vom Hamburger Treppenviertel. In einem Fischerhäuschen neben der Elbe könnte ich mich durchaus eine Zeit sehr wohlfühlen. Ansonsten standen ein weiterer Tagesausflug in den Böhmerwald, um zu wandern, ein Tagestrip zur Cadolzburg in Franken, zwei Tagesausflüge zum Bodensee und in die Schweiz und ein verrückter Tagestrip mit dem Zug nach Südtirol, wo wir über Weinberge wanderten und überraschenderweise Freunde von uns aus München trafen, auf unserer Liste. Der Sommer war so gut und ausgefüllt, dass er für mich viel zu schnell vergangen ist.

Der Herbst: Zweimal am Meer – Mauritius und Cornwall

Anfang September, als sich Deutschland auf den Herbst einstellte, flogen wir zur Trauminsel Mauritius. Wir haben dort keinen Ressorturlaub gemacht, sondern wir waren individuell unterwegs. Die Strände waren so schön wie erwartet, ganz besonders auf den umliegenden kleinen Inseln. Überrascht haben mich die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt und die zahlreichen Möglichkeiten von Ökotourismus: Riesenschildkröten zu streicheln war ein einzigartiges Erlebnis, das mich ganz besonders mit Dankbarkeit erfüllt – das Gefühl, von dem mein Rückblick auf dieses Jahr geprägt ist.

Nur etwa anderthalb Monate später zogen wir wieder los. Nach der in jeder Hinsicht erfüllenden Mauritiusreise dachte ich, dass eine nächste Reise nur „lauwarm“ sein kann. Da hatte ich mich aber sehr getäuscht, denn die Zeit in Devon und Cornwall in Südwestengland hat mir so viel Freude bereitet, dass ich jetzt mit großer Sehnsucht daran denke. In Devon begeisterten mich der abgelegene Dartmoor National Park und das kleine Dorf Topsham am Fluss bei Exeter und Cornwall… da werde ich mit dem Schwärmen nicht mehr fertig. Wir wohnten in einem Fischercottage aus Naturstein im Künstlerort St Ives. Unser Steinhaus lag in unmittelbarer Nähe einer grünen Steilküste. Jeden Tag waren wir auf verschiedenen Abschnitten des berühmten Weitwanderweges „South West Coast Path“ Küstenwandern und genossen trotz des Spätherbstes das eine oder andere Picknick mit traumhafter Aussicht. Abends machten wir es uns – wie man jetzt sagt „hyggelig“ – unter Decken in unserem Cottage gemütlich und tranken heißen veganen Kakao, während draußen der Wind heulte. Einfache Freuden sind eben manchmal die besten…

Was sind die nächsten Pläne?

Was den Blog betrifft, so habe ich vor, bald meinen ersten Newsletter zu versenden. Wenn Ihr Euch noch nicht angemeldet habt, dann könnt Ihr Euch gerne registrieren (rechts oben auf dem Desktop, unter dem Artikel auf dem Smartphone).

Wir werden den Jahreswechsel und Sylvester auf den kanarischen Inseln verbringen. Das wird mein erster Besuch auf den Kanaren sein. Ich freue mich wie wahnsinnig, wieder am Meer zu sein und viel zu wandern. Weihnachten werden wir in einem Bergdorf auf La Gomera verbringen. Und ich habe etwas vor, was Ihr für eine Reisebloggerin bestimmt ungewöhnlich findet: Ich plane, über die ganze Zeit auf den Kanaren Digital Detox zu machen bzw. zumindest von Social Media abstinent zu bleiben. Bilder usw. werden also erst danach zu sehen sein. Ich denke, dass gerade für eine Reisebloggerin, die immer präsent sein muss in den sozialen Netzwerken, gewisse Auszeiten vom Internet eine gute Idee sind, um neue kreative Gedanken jenseits des Internets zu schöpfen , das ich natürlich trotzdem liebe.

Ich erhoffe mir davon, mit viel Energie ins neue Jahr starten zu können, denn ich habe einiges vor…

Der Artikel ist auch in en_GB verfügbar.

2 thoughts on “Mein Instagram Reisejahr 2017

    1. Ricarda Christina Hollweg
      Ricarda Christina Hollweg

      Herzlichen Dank für Euer Feedback. Beide Ziele waren ganz wunderbar und haben meine Erwartungen übertroffen.

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld

*

Ich stimme zu